You stumbled upon it it by chance, all of a sudden, the moment you least expected it, the thing you least expected it to be - but would you have found it, if you hadn't been looking for something else?
That day, I was struck by lightning. A complete stranger, strangely familiar. Eyes met, and eyes gazed, half knowingly, unbelieving, and they parted, and they met again. And something happened, and we didn't know what.
But we knew: This was it. The Universe let our paths cross, for one tiny, precious moment, and then tore us apart, leaving behind such sadness, and much more happiness, little hope and an aimless wish. A smile, and a goodbye, and the (un)certainty of a perfect memory that could endure forever.
There are no coincidences. There are no second chances. There are no shortcuts.
And you wish you had, and you wish you didn't...
And you forget: that is how you might find it.
(Sometimes I wonder if this is precisely what going nuts feels like. It's quite pleasant, actually.)
This is for a special someone. For all I know it could be Old Chinese, because my words never seem to reach, they don't even seem to leave my tongue the way they should: what seems so clean and obvious in my mind gets dirty and confusing as soon as it becomes sound. Nonetheless: This is for a special someone. Someone who touched what maybe should have stayed untouched, and opened what maybe, maybe should have been kept shut up.
(It kind of messes up the flow but she's worth it: Listen to Sarah Jaffe. To all of here songs. Just do it. Do it right know: Go to Youtube, search for Sarah Jaffe and let her be the melody to my word.)
Those of us who have grown up with that void inside know how easily we get lost in someone else. We try to fill up the void with song and word, with deed and thought, with drink and food. Sometimes we try to vanish, so we can be what we feel. Sometimes we try to find solace in sharing our mourning, shouting out what we yearn for as far as our voice carries. We cry for the child lost, we cry for the mother we could never - be. But the most dangerous path is the belief that someone, anyone could - mend, complete, replenish. And the saddest thing is: we all try.
No, I didn't fall in love. No, it was my own, maybe, again, my very first, very own, very conscious decision. I didn't fall in love, I chose it, rose in it, yes, I did. But then the fall began, falling for, falling over, falling into, falling a-part. It is so easy for those of us who get lost in someone else, lost in mirrors, between mirrors.
Haven't mirrors always been the scariest thing in your bedroom? The scariest, yet most intriguing object: When you were trying to fall asleep, catching a glimpse of a reflections of something that could not be there
(weil nicht sein kann, was nicht sein darf), sending shivers down your spine.
Still, you could not avert your gaze, because for the mirror seeking mind even a grain of dust begins to sparkle. You could not avert your gaze: staring, staring, seeking, seeing, changing, staying. And there we fell: into the mirror, out of ourselves, into ourselves, and ultimately: in love. In someone who would never love us, because we never could.
It is so easy to get lost in someone else. We know that. We try clinging, we try letting go, we try our hardest, and that's when we get lost. We try to give, giving up, and that's when we lose. We watch ourselves slide, and that's when we have lost.
As above, so below.
So, this is for a special someone. I have lost track of who that was. The first time we met I was told
(not to stare into the sun?) never to look for anything lost, for that's when we don't find it.
But for us who crave the mirror it is impossible not to look.
Ich hab mal wieder das Zufallsspiel gespielt und ein bisschen umdekoriert. Diesmal noch zufälliger und halbblind, mit spannender musikalischer Begleitung und einiges an Ablenkung zwischendurch. Neues ist hinzugekommen, einige obsolete Dinge wurden versorgt. Und auch wenn ihr es eben erst gesehen habt, ihr dürft euch dieselbe Wand in Anders nochmals anschauen.
Ich mag die Mehrfachkontraste sehr: das Bunte im Gegensatz zum Schwarzweiss, das Spitze, Stachlige zum gerundet Einladenden, die Verläufe von dunkel zu hell - Bild und Wort, Farben, Strukturen, Inhalt. Und neben den Kontrasten, in den Kontrasten, das sich Wiederholende, die Parallelen: was Alles zu einem Ganzen macht in seiner inneren Wiedersprüchlichkeit.
Ein bisschen Grün fehlt hier, im Zentrum braucht es noch etwas Grünes, Rundes. Keine Karte, nein, etwas Anderes.
You know These Times When you think you've found out something: how it works, and what is behind.
KörperSeeleGeist
And you know that sooner or later it will crumble, and you'll think: Oh, how silly I was.
Das sind alle Bücher, mit denen ich mich in letzter Zeit beschäftigt habe - neu gekaufte, noch nicht gelesene, soeben beendete, mich noch ein Weilchen begleitende, und schlussendlich einige, die schon eine ganze Weile darauf warten, zu ihrem ursprünglichen Besitzer zurückzukehren...
Ich bin jetzt mal so nett:
JKR - Harry Potter and the Deathly Hallows
Patrick Rothfuss - Name of the Wind
Charles Bukowsky - Aufzeichnungen eines Aussenseiters
Roger Graf - Philip Maloney: Tödliche Gewissheit
Yu Hua - der Mann, der sein Blut verkaufte
Rainer Maria Rilke - Briefe
Sarah Reese Brennan - The Demon's Surrender
Hermann Hesse - Siddharta
Yu Hua - Mai Xue Qi (siehe oben, chinesisches Original)
Terry Pratchett - Pyramiden
Antonio Tabucchi - Indisches Nachtstück
Weischedel - Die Philosophische Hintertreppe
Georg W. Betram - Sprachphilosophie
Eagleton - Einführung in die Literaturtheorie
Walter Moers - Wilde Reise durch die Nacht
Hegel - Phänomenologie des Geistes
Nietzsche - Die Geburt der Tragödie
Guy Deutscher - Through the Language Glass
Steven Pinker - The Language Instinct
Bill Bryson - Mother Tongue
*namenlos*
Lockhart - The Disreputable History of Franke Landau-Banks
Frisch - Homo Faber
Alice Miller - Das Drama des begabten Kindes
Adorno - Erziehung zur Mündigkeit
Nietsche - Also sprach Zarathustra
Die letzten drei sind meine allerneusten Errungenschaften - gekauft im Poetennest im Kaff.
Ich wollte eigentlich Stricknadeln kaufen, da bin ich an den Bücherkisten vorbeigelaufen, die vor dem Laden standen, habe das Buch von Alice Miller entdeckt, das mir schon oft empfohlen wurde, und habe dann drinnen aufs Geratewohl noch zwei weitere dazugepackt.
Not much text, only music. The year is beginning to turn dark. The sunlight in your eyes, the air you breathe, the feel of the rain on your skin... everything has this special quality. A time for the children of the Moon. Enjoy the sadness.
Rot trägt Nimue nur, wenn sie wütend ist. Zumindest das, was ich unter Rot verstehe: eine leuchtende, nicht allzustark gedämpfte kräftige Farbe nahe dem Primärrot. Andere Rottöne werden bei ihrem Namen genannt (Rostrot, Bordeau), genauer beschrieben (ein dunkler, kühler, gedämpfter Rotton) oder unter "Beerentöne" subsummiert.
Wut ist ja meistens eine Reaktion auf eine Verletzung, und Rot ist wie ein Schutzschild, etwas, das den Adrenalinpegel für einen hochhält. Angriff als Verteidigung. Hier bin ich. Woe to you.
Der andere Grund, wieso ich Rot nicht so gerne trage: Ausser mit Grau, Schwarz oder Weiss ist es nicht einfach zu kombinieren. Zumindest nicht mit meinen üblichen Farben. Zumindest nicht im Moment. Ich habe auch nur wenige rote Kleidungsstücke, rot findet sich in meiner Unterwäsche, in meiner Strumpfschublade, bei den Accessoires und bei meinen Lippenstiften.
Meine neuste Rot-Entdeckung: Die Kombination mit Orange. Ich trage ja Orange, wie schon erwähnt, nicht besonders gerne, es steht mir nicht so gut, aber manchmal, wenn zu wenig Orange da ist, muss ich es halt selber tragen. Es schwächt das Rot ein bisschen ab, es ist nicht Wut, nicht so hart und beissend, auch nicht so stark und mächtig, aber es kann dennoch die Schutzschildwirkung entfalten.
In diesem Falle wirds ja durch das Hello Kitty eh so ironisiert, dass man es kaum ernst nehmen kann... ;-) Camouflage, nennt sich das.
Das letzte Mal das ich rot trug, wenn auch nur in Homöopathischen Dosen, war kurz nach meinem letzten... nennen wir es Umzug. Mit Begleiterscheinungen. Oder mit Konsequenzen. Oder mit sehr guten Gründen. Oh, ich hätte morden können.
Ihr sehr, nicht wahr? Naja, hübsch finde ich mich jetzt auf beiden nicht sonderlich, aber ich wollte ja auch nicht hübsch sein.
Und eines meiner liebsten Rot-Outfits, schon etwas älter:
Heute schwanke ich - ich habe lust auf Komplettschwarz. Aber habe ich auch die Kleider dazu? Ich habe so lange ausschliesslich schwarz getragen, und danach so lange nur noch Farben gekauft - Schwarz hatte ich ja genug - dass plötzlich so viel Bunt in meinem Schrank ist, dass es Schwarz verdrängt hat. Vielleicht gibt es wieder Schwarz+das übliche Schema. Als Zwischenlösung.
Heute schreibt Nimue nicht. Heute ist sie traurig und weiss nicht wohin mit dieser Traurigkeit. Sie findet auch keine Worte, Nimue nicht, die Traurigkeit auch nicht. Sie denkt an Gelb und Orange und hat ein bisschen Angst vor dem alleine sein. Sie irrt ein bisschen umher, gedanklich, fingerlich, aber selbst der Weg zum Bett ist lang und beschwerlich.
Manche Dinge tun noch so lange weh. Manche Dinge haben sich hinter dem Verzeihen versteckt, welches wiederum nur als solches maskiertes Vergessen war -
Flucht -
und rüttelt man daran, fällt die Maske ab, enthüllt ein jämmerliches Gerippe, hinter dem nicht einmal eine Verlegenheitslüge Platz hat. Glücklicherweise reicht das schlechte Gewissen dem Gerippe geschwind ein Mäntelchen, aber was Gesehen wurde...
Und was soll sie jetzt tun mit diesen Dingen, die sich dem Fingerspitzentanz verweigern, an den Knöcheln kehrt machen, sich widernatürlich in Richtung Herz und Hirn bewegen... allmählich kristallisieren, ein seltsames Gefühl von spitziger Schärfe - die Nadel zum Nähen, das Messer zum sorgfältigen Schnitzen, aber ohne Faden, ohne Holz, Knochen, Stein bleiben nur die üblich blutigen Allgemeinplätze.
Nein, heute schreibt Nimue nicht, heute ist sie traurig und schaut sich selber dabei zu.
1) zwischen kreativ-innovativem Ortographiegebrauch und schlechter Rechschreibung liegt ein schmaler, sehr scharfer Grat. Ich behaupte mal, dass es bei mir immer ersteres ist ;-) Und die Tatsache, dass ich beim Korrekturlesen die eine oder andere überkreative Idee übersehe spricht nur dafür, das Kunst nicht nur das ist, was wir hineinstecken, sondern im Grossen Masse auch durch Zufall bestimmt wird. Also. Das ist alles so, wie es sein muss! *pfeif* Beabsichtigt oder nicht.
2) bloss weil's hier steht ist es noch lange nicht wahr. Ich nehme mir die eine oder andere Freiheit, biege die eine oder andere Tatsache zurecht, lasse dieses oder jenes weg und erfinde auch mal etwas dazu. Selbst wenn die sogenannte Realität als Vorlage dient: Mein Leben ist keine Dokumentation, mein Leben ist ein Roman, in dem sich die Protagonistin tagtäglich neu erlügt und erfindet. Und so soll es auch gelesen werden.